Breitbandnudeln

Mittwoch, 3. Februar 2010

Breitbandnudeln

Die Asiaten schaffen es auch, an alles Internetzugänge zu bauen.

Conbericht: Norador 3

Samstag, 23. Januar 2010

Was geschah:
Die beste Freundin von allen und ich wollten endlich mal ein paar Freunden zeigen, was dieses “Larp” eigentlich ist, von dem wir immer erzählen. Insofern kam das Norador 3 ganz recht. Wir meldeten uns als NSCs an, verteilten unsere Ausrüstung diesmal auf fünf statt auf zwei Leute, bewiesen unseren Freunden, dass wir mir diesen Fünf und der Ausrüstung nicht in ein Auto passen (”Nein, auch nicht, wenn es ein Kombi ist”), ließen uns zwei Tage lang verhauen, lernten nette Leute kennen, mit denen wir Samstag Abend gepflegt feierten, und fuhren am Sonntag angenehm früh wieder nach Hause, schließlich gab es diesmal keine Zelte abzubauen.

Die Location:
Das EichenkreuzheimWir spielten auf dem Stammgelände der Norador-Orga, der Jugendherberge “Eichenkreuzheim” in der Nähe von Krefeld. Das Gelände war abgelegen, aber trotzdem relativ leicht zu finden und bestand aus dem Herbergsgebäude mit Wald und Feldern drumherum. Von außen war das Gebäude leider nicht besonders ambientig, insbesondere, da eine Menge Krempel (Geräte, moderne Zelte, Baumaterial, Kinderspielplatz) um die Herberge herumstand, der bespielte Innenraum war allerdings für Jugendherbergsniveau recht schön.
Der Bereich vor dem Gebäude, in dem hauptsächlich gekämpft wurde, war leider ein Kiesplatz, so dass spektakuläre NSC-Tode höchstens aus Versehen oder nur mit völliger Schmerzunempfindlichkeit möglich waren. Leider hatte ich auch Knie- und Ellenbogenschützer, auf die für NSC in der Einladung extra hingewiesen worden war, vergessen.
Der schöne Wald wurde leider nur wenig bespielt, allerdings war das ob des ungemütlichen Herbstwetters auch verständlich.

Orga:
Die Organisatoren und SL waren entspannt und routiniert. Einsatzbesprechungen für die NSCs waren ausführlich und übersichtlich. Es war immer jemand zur Hand, wenn man jemanden brauchte, und auf Anregungen wurde gern eingegangen. Unter diesen Umständen hat es Spass gemacht, NSC zu sein.

Plot:
Der Plot war klassische und bodenständige Warhammer-Fantasy. Die Spieler mussten sieben Teile eines Spiegels finden, bevor der böse Tzeentch-Hexenmeister es tat, und diesen dann natürlich töten. Das Ganze war gewürzt mit ein paar Überraschungen, dabei besonders hervorzuheben das Wettessen und -trinken gegen einen Barbarenstamm. Nichts Besonderes, aber flüssig, souverän und sogar im Zeitplan (!) inszeniert.

Spieler:
Größtenteils ältere und erfahrene Spieler, die vernünftig und ordentlich kämpften, spielten und angezogen waren. Das Gewandungsniveau bewegte sich im schönen Fantasy-Bereich, echte Ausreißer wären mir nicht aufgefallen.
Einzig schade fand ich, dass die obligatorische Samstag-Abend-Siegesfeier schon komplett im OT war, als ich noch versuchte, mir einen passenden Vorwand auszudenken, warum Ulf der Bauer ausgerechnet jetzt in die Taverne spaziert kommen musste. Als NSC war es mir egal, als Spieler hätte ich mich vermutlich ziemlich geärgert.

NSC:
Bei uns Prügelknaben war vom abgebrühten Alt-Larper bis zum knapp volljährigen Powergamer alles dabei. Die DPS-Deppen, wie ich sie irgendwann liebevoll nannte, hatten anscheinend noch nicht verstanden, dass es als NSC nicht ums Gewinnen geht, denn die Magier im Goth-Kostüm warfen schneller mit Feuerbällen und Verwandlungen um sich als mein WoW-Charakter. Davon abgesehen hatten wir mit der Mehrheit unserer Kollegen eine Menge Spass.
Unser äußerer Aufenthaltsbereich war leider für die Spieler einsehbar. Für uns nicht schlimm, aber als Spieler hätte es mich gestört, beim Weg in den Wald stets die Cola-trinkenden und OT-scherzenden NSC beobachten zu können.
Die Ausstattung für die NSC war etwas dürftig, aber ausreichend, da alle genug eigene Ausrüstung dabei hatten. Ein paar mehr Waffen wären nett gewesen.

Essen & Trinken:
Es gab Vollverpflegung auf normalem Jugendherbergsniveau, nichts besonderes. Freitag Abend gab es einen ordentlichen Nudel-Bolo-Auflauf, Samstag mittelmäßiges Kasseler mit Sauerkraut und später Abends noch eine seltsame Reispfanne. Das Frühstück war etwas unbefriedigend, da es nur wabbeligen Toast und weiches Brot gab. Hätten wir uns selbst verpflegt, hätten wir besser gegessen, hätten aber natürlich auch mehr Arbeit gehabt.
Für die NSCs standen immer genug Getränke, eine Palette Energy-Drinks und eine Senseo-Maschine mit ausreichend Pads zur Verfügung.

Taverne:
Der Aufenthaltsraum der Herberge war schön als Taverne hergerichtet und bei Kerzenbeleuchtung richtig gemütlich. Hier hielten sich auch hauptsächlich die Spieler auf. Es gab 0,33l Flaschenbier für 1€.

Fazit:
Bodenständiges Fantasy-Larp von einer routinierten Orga. Unseren drei Larp-Neulingen hat es Spass gemacht, und der besten Freundin von allen und mir auch. Wir sind gerne wieder als NSC dabei (dann aber mit Knieschonern), als SC bin ich jedoch kein großer Freund von Jugendherbergscons.

Pringles Xtreme

Montag, 18. Januar 2010

Pringles XtremeAls alter Pringles-Fan konnte ich an diesen Xtreme-Editions, die besondere Schärfe versprachen, natürlich nicht vorbeigehen. Beide Male poppte ich in freudiger Erwartung den Deckel vom Rohr, und beide Male blieb ich unbefriedigt.

Die “Flamin’ Chilli Sauce” war zwar für normale Verhältnisse recht scharf, schmeckte dafür aber auch nach nichts anderem als Chilli und Kartoffelchip. In etwa so langweilig wie die klassischen Pringles.

Noch mehr Pringles Xtreme“Exploding Cheese & Chilli” schmeckte wie Käsenachos. Ziemlich exakt. Nur dass die Konsistenz nicht stimmte. Ich erwartete knackige Maischips, ich bekam bröselige Pringles.

Prädikat: Beide langweilig. Ich kaufe wieder die “Hot & Spicy” oder einfach Käsenachos.

Marketing durch Angst

Dienstag, 12. Januar 2010

Desinfektionsmittel gegen Schweinegrippe
(Gesehen bei der Metro.)

Fragebogen 2009

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Ich wünsche allen meinen Lesern einen guten Rutsch ins Jahr 2010. Zur Feier des Tages habe ich einfach mal folgenden Fragebogen beim Kollegen Cynx geliehen.

Zugenommen oder abgenommen?
Abgenommen, seit ich im Uniklinikum arbeite. Die Kantine da ist einfach unzumutbar.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Weder noch. Nennt mich Adlerauge.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Keine Ahnung. Vermutlich ähnlich wie die Jahre vorher.

Der hirnrissigste Plan?
Zu versuchen, in der ersten Woche am neuen Arbeitsplatz Urlaub zu bekommen, um aufs CoM fahren zu können. Fast hätte es geklappt.

Die gefährlichste Unternehmung?
Die Talabfahrt nach Fiesch im Skiurlaub. Ich bin gestorben. Vor Angst.

Der beste Sex?
Kann man mit der besten Freundin von allen was anderes haben?

Die teuerste Anschaffung?
Ein Zelt von Past Tents.

Das leckerste Essen?
Im Ratskeller in Aachen.

Das beeindruckenste Buch?
Die “A Song of Ice and Fire”-Saga von George R.R. Martin, die ich endlich soweit fertig gelesen habe.

Der ergreifendste Film?
Kollege Cynx schrieb:
“Darf ich Zombieland sagen?”
Dem möchte ich mich anschließen.

Die beste CD?
“Addicted” von Devin Townsend.

Das schönste Konzert?
Lacuna Coil in Wacken.

Die meiste Zeit verbracht mit…?
Schlafenden Menschen und piependen Geräten.

Vorherrschendes Gefühl 2009?
Zeitnot.

2009 zum ersten Mal getan?
Im Notarzteinsatzfahrzeug mitgefahren.

2009 nach langer Zeit wieder getan?
Nichts besonderes.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Die Wahlen und meine beiden letzten Nachtdienste im M*****h*******.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Es ist keine Stimmenverschwendung, die Piraten zu wählen.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
“Dein Urlaub geht so klar.”

2009 war mit einem Wort…?
Kurz.

Vorsätze für 2010?
Weitermachen.

Suchbegriffe #6

Samstag, 26. Dezember 2009

Seit letztem April sind die meisten Leute über den Suchbegriff “hammerkunst waffen” auf diese Seite gestoßen, und siehe da, bei einer Google-Suche lande ich auch prompt auf Platz 2 der Ergebnisse. Wer nicht weiß, worum es geht: Hammerkunst stellt Schaumstoff-Waffen für LARP her, mit denen ich schlechte Erfahrungen gemacht habe.

Auf Platz zwei der Suchbegriffe steht “rummsteak”, bei einer entsprechenden Suche findet man mich dann sogar ganz oben.

Hier meine persönlichen Favoriten:

  • 51103 seitensprung warcraft (WTF?!)
  • beispiele rollenspiele im krankenhaus (Äh…)
  • captain morgen fahrrad (Ganz schlechte Kombination, falls der gute “Captain Morgan’s” gemeint ist.)
  • endotracheale intubation was ist das? (Schmerzhaft.)
  • ostbahnhof berlin automatische waffen (Ehrlich, ich habe nichts damit zu tun, Herr Wachtmeister!)

Und ich bin nach wie vor stolz darauf, dass fast 72% meiner Besucher Firefox benutzen.

Frohe Weihnachten!

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Ich wünsche allen meinen Lesern frohe Weihnachtsfeiertage. Um die rechte besinnliche Stimmung aufkommen zu lassen, hier das einzige Weihnachtsgedicht, welches ich jemals auswendig konnte. (Von “Zickezacke Hühnerkacke”, das vom gleichen Autor in den weihnachtlichen Kontext gesetzt wurde, mal abgesehen.)

ADVENT

Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken
Schneeflöcklein leis’ herniedersinken.
Auf Edeltännleins grünem Wipfel
häuft sich ein kleiner, weißer Zipfel.
Und dort, vom Fenster her, durchbricht
den tunklen Tann ein warmes Licht.

Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
die Försterin im Herrenzimmer.
In dieser wunderschönen Nacht
hat sie den Förster umgebracht.
Er war ihr bei des Heimes Pflege
seit langer Zeit schon sehr im Wege.
Drum kam sie mit sich überein:
Am Niklasabend muß es sein.

Und als das Rehlein ging zur Ruh’
das Häslein tat die Augen zu,
erlegte sie – direkt von vorn -
den Gatten über Kimm’ und Korn.
Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
zwei, drei, viermal die Schnuppernase
und ruhet weiter süß im Dunkeln
derweil die Sterne traulich funkeln.

Und in der guten Stube drinnen,
da läuft des Försters Blut von hinnen.
Nun muß die Försterin sich eilen,
den Gatten sauber zu zerteilen.
Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
nach Waidmannssitte aufgebrochen.
Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied,
was der Gemahl bisher vermied,
behält ein Teil Filet zurück
als festtägliches Bratenstück
und packt darauf – es geht auf vier -
die Reste in Geschenkpapier.

Da tönt’s von fern wie Silberschellen,
im Dorfe hört man Hunde bellen.
Wer ist’s, der in so später Nacht
im Schnee noch seine Runden macht?
Knecht Ruprecht kommt mit goldnem Schlitten
auf einem Hirsch herangeritten.
“He, gute Frau, habt Ihr noch Sachen,
die armen Menschen Freude machen?”

Des Försters Haus ist tief verschneit,
doch seine Frau ist schon bereit:
“Die sechs Pakete, heilger Mann,
’s ist alles, was ich geben kann.”

Die Silberschellen klingen leise,
Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise.
Im Försterhaus die Kerze brennt,
ein Sternlein blinkt – es ist Advent!

Alle Jahre wieder

Montag, 21. Dezember 2009

Mein Hinterhof
Wie man den Nachrichten entnehmen kann, hat dieses Jahr im Dezember zur allgemeinen Überraschung der Winter angefangen.

Hier das obligatorische Bild vom verschneiten Aachen. Wenn ich dem Radio lausche, hätte ich allerdings wohl eher ein Bild eines Autounfalls posten sollen.

Sauftour auf Niederländisch?

Samstag, 19. Dezember 2009

Alkreizen

Neue alte Schuhe

Dienstag, 17. November 2009

Endlich auch an den Füßen gut gewandet.
Die beste Freundin von allen und ich hatten es auf den Turniertagen nicht geschafft, am Stand vom Meister Knieriem vorbeizugehen, so dass wir beide mit dem Durchschlag eines Bestellzettels für jeweils ein paar Schuhe nach Hause fuhren.

Vor ein paar Tagen kam das ersehnte Paket an, und ein erster Test der Schuhe zeigte, dass sie zwei Eigenschaften vereinen, die sich – wenn man den gängigen Frauenklischees glaubt – eigentlich gegenseitig ausschließen sollten: Sie sind sehr bequem und man sieht darin verdammt gut aus.

Jetzt muss sich nur zeigen, wie es um die Haltbarkeit bestellt ist. Wenn ich mir jedoch die Stärke und Qualität des Leders sowie die Verabeitung anschaue, mache ich mir da wenig Sorgen.


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