Früh trinken - bevor es Alt wird

Donnerstag, 18. Juni 2009

Alt-TextEigentlich ziehe ich das dunkle Düsseldorfer Bier ja dem Kölner Gebräu vor, aber diese Werbung von Früh ist einfach zu schön.

Die zelebrierte Rivalität zwischen den beiden Rheinmetropolen ist einfach herrlich unterhaltsam.

Conbericht: Thorlande 5

Mittwoch, 17. Juni 2009

Über Pfingsten, vom 29.5. bis zum 1.6., besuchten die beste Freundin von allen, ich und noch ein paar andere blau-weiß gewandete Irre die LARP-Con “Thorlande 5 - Die ersten Entscheidungen” der Thorlande-Orga auf dem neuen “Utopion”-Gelände in Bexbach. Es handelte sich um eine klassische Abenteuer/Fantasy-Con mit einer schönen Mischung aus Plot und Gekloppe.

Was geschah:
Unser ZeltregalWir fuhren knapp 300 Kilometer in einem völlig überladenen Kangoo ins Saarland, bauten unser Lager auf und weihten unter neidischen Blicken unser Zeltregal ein.

Nicht viel später verkloppten wir Untote, Dämonen und Räuber, sangen, beteten und riefen bestimmt 1000 Mal “Oh Jochrim”, exorzierten ein Amulett, lernten Jochen Köhler kennen und festigten leider erfolgreich die Macht eines Dämonenbeppos.

Am Montag räumten wir routiniert auf, fuhren in einem völlig überladenen Kangoo 300 Kilometer zurück nach Aachen, schmissen unsere Klamotten in die Wohnung und ließen uns ins Bett fallen.

Das Gelände:
Das Utopion-Gelände ist eine eigens für LARP, Mittelaltermärkte und Zeltlager gepachtete weitläufige Ansammlung von Wald, Wiesen, Hügeln und Wegen. Wir haben bei weitem nicht alles gesehen, aber unser Lager und das umgebende Gebiet war sehr schick. Zwei alte Häuserruinen boten feste Gebäude in akzeptablem Ambiente.

Sanitäranlagen, Duschen und fließend Wasser standen in genügender Menge in so gut wie möglich verborgen aufgestellten Containern zur Verfügung.

Parkplätze waren im nahe gelegenen Industriegebiet ausreichend zu finden, ein eigener Großparkplatz für das Gelände befand sich noch im Bau.

Wenn sich das Gelände so positiv weiterentwickelt, wie es sich jetzt schon andeutet, besteht großes Potential. Nicht zuletzt, weil man dort weitestgehend seine Ruhe hat.

Das Wetter:
Es schien durchweg die Sonne, und eine leichte Brise sorgte für angenehme Temperaturen. So könnte es immer sein.

Essen & Trinken:
Klassische Selbstversorgung, die in der Gruppe wie gewohnt souverän organisiert war.

Die Taverne:
Eine HausruineNett und gemütlich in einer der alten Häuserruinen eingerichtet, Abrechnung über altbekannte Tavernenkarten. Für den größeren Andrang vielleicht etwas klein. Aufgrund unseres luxuriösen Lagers war ich dort allerdings auch nur einmal (und das in einem Traum) Gast.

Der Plot:
Klassischer Fantasy-Plot, allerdings endlich mal mit gutem Bezug zum Landeshintergrund. Viel Politik und Intrigen, gewürzt mit Dämonen, Untoten und Drow, konsequent und vor allem auch weitestgehend kohärent dargeboten. Durch den gut durchdachten Hintergrund gestaltete sich der Plot leider auch sehr komplex und vermutlich für viele Spieler etwas undurchsichtig.

Trotzdem ein schöner Auftakt für eine hoffentlich spannende neue Kampagne.

Die SL:
Routiniert, freundlich und gut koordiniert. Einzig das Auftreten hätte etwas ambientiger sein können, denn nichts spricht dagegen, unter der SL-Schärpe statt Jeans und T-Shirt einfach auch normale Gewandung zu tragen.

Ein ganz großes Lob gilt der SL für die Beleuchtung der nächtlichen Kämpfe. Das erste Mal in meiner LARP-Karriere habe ich es erlebt, dass die Flutscheinwerfer mit Schirmen gedämpft wurden und es so angenehm indirektes, weiches Licht gab, das einen nur blendete, wenn man direkt hineinschaute. Großartig!

Die Spieler:
Unser LagerDie Spielerschaft bestand aus mehreren größeren Gruppen und hinterließ einen durchweg positiven Eindruck. Nettes Zusammenspiel, mittleres bis gehobenes Gewandungsniveau, und niemand fiel wirklich negativ auf.

Die NSCs:
Leider etwas wenige, aber trotzdem hochmotivierte Prügelknaben bestachen mit gut gespielten Rollen, schönen Kämpfe und unermüdlichem Einsatz. Unglückliche Treffer waren stets sofort von einer Entschuldigung gefolgt, und auch sonst fällt mir außer einem dicken “Dankeschön” nicht viel zu dem Thema ein.

Fazit:
Eine durchweg gute und souverän gestaltete Con ohne große Überraschungen. Trotzdem (oder gerade deswegen?) hatten wir eine Menge Spaß. Insofern wird man mich vermutlich auch auf den nächsten Thorlande-Cons treffen können.

Bildungslücke

Montag, 15. Juni 2009

Vor einiger Zeit äußerte sich eine Kollegin entsetzt darüber, dass ich Eszet-Schnitten nicht kennen würde.

Vor ein paar Tagen dann, ich hatte das Gespräch schon vergessen, drückte sie mir auf einmal eine Packung des ungewöhnlichen Brotbelages in die Hand.

Eine eszet-Schnitte auf Brötchen

Der erste Test zeigte einen Geschmack, der dem von Schokolade auf Brot nicht unähnlich war. Nur einfacher portionierbar und ohne die Schmiererei, die man von diversen Schokocremes gewohnt ist. Trotzdem irgendwie - es tut mir leid, liebe Kollegin - unspektakulär.

Metal auf Rädern

Freitag, 12. Juni 2009

Metal Service!

Die letzten Tage bin ich häufiger an diesem Auto vorbeigefahren, und meine alternde Metaller-Seele dachte natürlich immer gleich an ein mit Bier, Grill und lauten Verstärkern ausgestattetes Partymobil, aus dem bei den ersten Double-Bass Salven sofort leicht bekleidete, moschende Mädels springen.

Nach einer längeren Internetrecherche fand ich leider nur die für mich kryptische Website eines polnischen Stahlbauunternehmens.

Aber man wird ja noch träumen dürfen.

Es geschehen noch Zeichen und Wunder

Donnerstag, 11. Juni 2009

Fahrradständer, benutzt
Ich berichtete bereits über die Fahrradstellplätze, die mein Arbeitgeber seinen Angestellten zur Verfügung gestellt hat.

Nachdem mein Fahrrad jetzt das letzte halbe Jahr stets ohne Schutz Regen und Schnee trotzen musste, an nichts festgeschlossen war und jeden zweiten Tag, wenn es etwas windiger war, umfiel, begannen vor ein paar Wochen Bauarbeiten, die zu dem auf dem Bild sichtbaren Ergebnis führten.

Vernünftige, überdachte, und vor allem kostenlos benutzbare Fahrradstellbügel.

Ich bin ehrlich beeindruckt. So etwas hätte ich nicht erwartet. Schließlich muss unser Haus doch sparen…

Stöckchen

Montag, 8. Juni 2009

Hier habe ich was von Andy gefangen:

Die Regeln:

  1. Beantworte alle Fragen
  2. Ersetze eine Frage, die du nicht magst, mit einer anderen und füge eine neue Frage hinzu.
  3. Bewerfe 8 weitere Blogs

Regeln sind dazu da, um gebrochen zu werden. Ich weiß keine acht Blogs, die ich belästigen könnte, insofern lasse ich das Stöckchen einfach liegen und gucke mal, ob es wer aufhebt.

1. Bist Du zu den Europawahlen gegangen!
Na klar, Landratte. Arrrr!

2. Song des Tages?
GESTRICHEN - Gibt heute keinen besonderen.

3. Was ist dein Lieblingsfilm?
The Boondock Saints - Der blutige Pfad Gottes.

4. Was ist dein Highlight des Tages?
Vermutlich, die Wohnung aufzuräumen.

5. Was willst du unbedingt lernen?
Doch noch mal vernünftig Gitarre spielen können.

6. Was hast du zuletzt gekauft?
Einen Kaffee für 2,70€ im ICE.

7. Was ist dein Lieblingswetter?
Tut mir leid, da muss ich von Andy klauen: Regen und Sturm aufm Deich an der Nordsee.

8. Was ist momentan dein wichtigstes Ziel?
Facharzt machen, um endlich wieder mit der besten Freundin von allen zusammenwohnen zu können.

9. Was denkst du über die Person die dich getaggt hat?
Er lebt ja doch noch!

10. Wenn du ein komplett eingerichtetes Haus irgendwo auf der Welt bezahlt bekommen würdest, wo würdest du es hinhaben wollen?
Irland, Schottland oder Skandinavien.

11. Was würdest du, wenn du könntest, an dir ändern?
Das Gewicht. Ich arbeite aber schon dran.

12. Wenn du die nächste Stunde irgendwo auf der Welt verbringen könntest, wo wärst du dann gerne?
Eigentlich müsste ich ja sagen, bei der besten Freundin von allen in den Niederlanden, aber ich glaube nicht, dass es so spannend ist, ihr bei der Arbeit zuzuschauen. Insofern würde mir auch ein Mittagessen in einem kleinen kanadischen Roadhouse reichen, wo ich mal das beste Steak der Welt gegessen habe.

13. Was ist dir an Freunden wichtig?
Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit.

14. Wen würdest du gerne mal treffen?
Ein Bierchen mit dem Dalai Llama wäre bestimmt mal interessant.

15. Was ist dein Lieblingsstück in deinem Kleiderschrank?
Mein Saufrock. Hat leider momentan etwas mit Frage 11 zu tun.

16. Was ist dein Traumjob?
Eine angemessen bezahlte 60%-Stelle als Anästhesist in einer Klinik mit netten Kollegen.

17. Was sind deine Lieblingsbands?
Opeth, In Flames und alles, was der gute Devin Townsend so auf die Beine stellt.

18. Was ist deine Lieblingsgroßstadt?
Wenn ich jetzt Hannover schreibe, werde ich von allen echten Großstädtern geflamed, nehme ich an.

19. Was ist zur Zeit dein Lieblingslied?
“Bible Black” von Heaven and Hell.

20. Was ist deine Lieblingsserie?
Firefly.

21. Was hast du gerade an?
Schlafanzug, Bademantel, Kaffeetasse.

22. Was war heute dein Mittagsessen?
Noch gar keins. Ich muss erstmal über das Frühstück nachdenken.

23. Wann hast du heute Feierabend?
Ich hab heute überraschenderweise frei, Überstunden abfeiern.

24. Welche Farbe hat die Bettwäsche, die gerade aufgezogen ist?
Gelb/Rot/Orange (Mertarong-Farben).

25. Welche Tintenfarbe hat dein Lieblingsstift?
Blau.

26. Was würdest du mit 5000€ machen?
Eine maßgefertigte gotische Vollplatte kaufen.

27. Bist du eher der Typ, der sich nie an seine Träume erinnert, oder der, der sehr intensiv träumt?
Zweiteres. Leider. Ich habe eine sehr lebhafte Phantasie, die mit meinen Kentnissen menschlicher Anatomie teilweise recht verstörende Träume verursachen kann.

28. Würdest du etwas in deiner Vergangenheit ändern, wenn du die Macht und Möglichkeit hättest?
Nein - ich hätte Angst, meine ganzen guten Freunde dann durch irgend einen dummen Schmetterlingseffekt nicht mehr zu haben.

29. Wann hast du dir zuletzt einen Fussel aus dem Bauchnabel gepuhlt?
Öh… Ist ne Weile her, dass sich da was fand.

30. Wann musst du morgens aus dem Bett um pünktlich bei der Arbeit zu sein?
6:30h.

31. Welches Handy benutzt Du zur Zeit?
Sony Ericsson W800i

Why is the rum gone?

Mittwoch, 27. Mai 2009

Eine Speisekarte mit interessanter Rechtschreibung

In einer Sushi-Bar in Aachen fielen mir diese schönen Verschreiber auf der Cocktail-Karte auf: Der Superheld des Frühaufstehens, “Captain Morgen”, und ein wahrhaft geistiges Getränk, der “Weise Rum”.

Fröhlichen Towel-Day!

Montag, 25. Mai 2009

Hat jeder sein Handtuch dabei?

Alles hat ein Ende

Sonntag, 24. Mai 2009

Der fertige Balkontisch
Es hat dann doch etwas länger als eine Woche gedauert, aber gestern haben die beste Freundin von allen und ich endlich unseren kleinen Balkontisch fertig verfugt.

Heute morgen musste noch der überschüssige Fugenmörtel von den Fliesen gescheuert werden (wobei sich glücklicherweise gleich auch ein Großteil der Panzertapereste lösten), und jetzt ist der Tisch fertig.

Es ist fast ein bisschen surreal.

Europawahl

Mittwoch, 13. Mai 2009

Drei Wahlplakate

Jeden Morgen und Mittag fahre ich an diesen Wahlplakaten vorbei, und jeden Morgen und Mittag rege ich mich über sie auf, da sich drei große Parteien auf ihre ganz eigene Art und Weise disqualifizeren.

Die Grünen titeln “mit WUMS* für ein besseres Europa”. Da muss man erstmal nah an das Plakat heranfahren, wo dann beim Sternchen “Wirtschaft & Umwelt, Menschlich & Sozial” als Erklärung steht. Durchaus Ziele, mit denen man sich identifizieren kann, aber die künstlich-kreative Abkürzung musste doch wirklich nicht sein.

Die SPD diffamiert einfach die anderen Parteien (es gibt noch diverse andere Plakate dieser Art), ohne irgend eine programmatische Aussage zu treffen.

Die FDP hat eine mäßig attraktive Blondine abgelichtet und daneben FDP geschrieben.

Wundert sich noch jemand, warum ich die Piraten wählen werde?


Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 2.0 Germany
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